#52 Meine Oma und was ich gelernt habe

Shownotes

Was wäre, wenn eine angedötschte Kirsche uns daran erinnert, wie gut wir es eigentlich haben? In dieser Folge erzählt Business Coach Melanie Bödecker eine persönliche Geschichte über ihre Oma aus dem Ruhrpott – eine Frau, die Krieg, Flucht, Aufbau und Entbehrung erlebt hat, ohne viel darüber zu sprechen oder zu jammern. Eine kleine Szene am Küchentisch mit einem Topf voller Kirschen wird für Melanie zu einem prägenden Moment: „Kind, du hast keinen Krieg erlebt.“ Aus dieser Erinnerung entsteht ein stiller, kraftvoller Impuls für mehr Dankbarkeit, Demut und achtvollen Umgang mit Lebensmitteln, Ressourcen und dem eigenen Leben. Zum Abschluss lädt eine kurze Meditation dazu ein, Gedanken weiterziehen zu lassen, den Atem wahrzunehmen und wieder bei sich anzukommen.

🎧 Ideal für alle, die sich einen berührenden Impuls zu Dankbarkeit, Achtsamkeit und Wertschätzung wünschen – und sich daran erinnern möchten, dass nicht alles selbstverständlich ist.

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Transkript anzeigen

00:00:03: Acht voll, dein täglicher Business-Atemzug.

00:00:11: Acht volle Minuten Inspiration durch Meditation von und mit Business Coach Melanie Bödeker.

00:00:19: Mein Thema heute?

00:00:21: Meine Oma!

00:00:24: Naja ich komme aus dem Ruhrpott da heißt das Oma also meine Oma.

00:00:30: vor einiger Zeit habe ich mit meiner Kusine gesprochen und sie meinte denkst du auch manchmal noch an Oma?

00:00:38: Ich nämlich immer, wenn ich bügel.

00:00:42: Und dann sagte ich ja, ich denke häufiger mal an Oma aber immer wenn ich Kirschen esse.

00:00:49: Meine Oma hat den Krieg erlebt zwei Kriege sogar.

00:00:55: sie war eine Zeit lang um Geld für die Familie reinzuholen in den Niederlanden bei einer Familie.

00:01:01: Sie ist geflohen ist zurück gekommen musste aufbauen musste ihre vier Kinder durchbringen und hat eine ganze Menge erlebt.

00:01:12: Heutzutage weiß ich, dass sie auch eine ganze menge Kriegserfahrung erlebt hat, die man nicht erleben möchte Und meine Oma hat weder davon erzählt noch gejammert eigentlich nie.

00:01:25: Als sich Führerschein machte habe ich sie häufiger mal nach Hause gefahren.

00:01:29: Sie hatte aus so einem feinen Humor Ich erinnere mich wie so ne ältere Dame und vor unserem Auto her ging ein bisschen schlurfend um meine Omas dann so sagte Jetzt machen wir voran, Oma!

00:01:41: Das war schön.

00:01:42: Und wenn ich sie so nach Hause gefahren habe dann hab' ich mal gefragt wie das war damals im Krieg nach dem Krieg und sie hat schon Geschichten erzählt jetzt nicht freudestrahlend aber doch.

00:01:59: die eine Geschichte ging darum dass sie mal beim Metzger solange angestanden hat und nur Pferdefleisch kaufen konnte Und sie selber aber das nicht essen wollte.

00:02:09: Dann hat sie das ihrer Familie zubereitet und hat aber meinem Opa gesagt, ist du?

00:02:15: Ich habe heute

00:02:15: Magen-Schmerzen.".

00:02:17: Das war für Sie ein sehr einschneidendes Erlebnis.

00:02:21: Wie es mit den Kirchen zusammenhängt, das war einen großen Topf der auf dem Tisch stand – ich weiß das noch wie heute!

00:02:34: und sie genossen, und hat mir eine zweite Kirsche genommen.

00:02:39: Und die war so ein bisschen angedötcht!

00:02:42: Dann habe ich diese angedeutschte Kirche zurückgelegt und hab mir eine feine Kirche genommen.

00:02:48: Meine Oma ging dahin, nahm dieser angedeutete Kirche sagte Kind du hast keinen Krieg erlebt und steckte sich diese Kirche in den Mund.

00:03:02: Und meine Oma hatte nie gejammert.

00:03:05: Aber das war für mich so ein einschneidender Satz, dass ich auch heutzutage denke, Ich muss achtvoll mit Lebensmitteln umgehen.

00:03:16: Mit meiner Umwelt und acht voll dankbar sein Für all die Sachen, die wir haben Weil wir einfach noch keinen Krieg erlebt haben.

00:03:28: Stell dir vor Das heutige Thema ist wie ein sanfter Wind Der durch deinen Geist zieht.

00:03:37: Du spürst ihn, nimmst ihn wahr und jetzt darf dieser Wind weiterziehen.

00:03:48: Du bleibst still du kehrst zurück zu dir Und wenn du magst schließ ganz sanft deine Augen und spüre einfach nur dass du hier bist.

00:04:25: nun wahr ohne sie in irgendeiner Weise zu beeinflussen die kalte Luft in deine Lungen einströmt und aufgewärmte Luft aus deinem Körper ausströmnt.

00:05:12: Nimm alle Geräusche, um dich herum war – in dem Raum, in dem du gerade bist oder auch außerhalb!

00:05:25: Mach dir einfach bewusst was Du gerade hörst.

00:05:35: Lass diese Geräuschen wieder sanft in den Hintergrund treten.

00:06:01: Gedanken kommen?

00:06:04: Gedanken gehen.

00:06:06: Das ist ihre Natur!

00:06:09: Du musst sie nicht kontrollieren, beobachte sie kurz und dann kehre wieder zurück zum ruhigen Fluss deines Atems.

00:06:53: Einatmen – ausatmen.

00:07:08: Verweile noch für einen Moment in deinem Inneren und dann komm zurück in den Raum und öffne deine Augen.

00:07:20: Und vielleicht Nimmst du dir mindestens heute ein Beispiel an meiner Oma und schaust mal, wo du Acht voll mit Lebensmitteln umgehen kannst.

00:07:32: Und wo du acht voll dankbar sein kannst für Dinge die wir haben weil wir keinen Krieg haben.

00:07:44: Mach's gut!

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